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Einladung zur Gesellschafterversammlung: Vorlage kostenlos (Word & PDF)

Einladungsschreiben zur ordentlichen oder außerordentlichen Gesellschafterversammlung einer GmbH oder UG mit Tagesordnung, Frist, Form und den Hinweisen nach § 51 GmbHG.

Gesellschaft & GründungStand Oktober 2026Word · PDF · Text

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Vorschau: Einladung zur Gesellschafterversammlung als Muster

Einladung zur [ordentlichen / außerordentlichen] Gesellschafterversammlung

[Name] [GmbH / UG (haftungsbeschränkt)]
[Straße, PLZ Ort]
Amtsgericht [Ort], HRB [Nummer]

Per Einschreiben [und vorab per E-Mail]

An
[Vorname Nachname]
[Straße]
[PLZ Ort]

[Ort], den [Datum]

Einladung zur [ordentlichen / außerordentlichen] Gesellschafterversammlung der [Name] [GmbH / UG (haftungsbeschränkt)]

Sehr geehrte(r) [Frau / Herr] [Nachname],

als Geschäftsführung der [Name] [GmbH / UG (haftungsbeschränkt)] laden wir Sie gemäß § 49 Abs. 1 und § 51 GmbHG [sowie § [Nummer] des Gesellschaftsvertrags] zur [ordentlichen / außerordentlichen] Gesellschafterversammlung ein.

Datum: [Wochentag], [Datum]
Beginn: [Uhrzeit] Uhr
Ort: Geschäftsräume der Gesellschaft, [Straße, PLZ Ort], [Raum]
[Alternativ: Videokonferenz über [Plattform]; die Zugangsdaten erhalten Sie spätestens einen Tag vor der Versammlung per E-Mail.]

Tagesordnung

1. Eröffnung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit, Wahl des Versammlungsleiters und des Protokollführers

2. Vorlage und Erläuterung des Jahresabschlusses zum 31.12.[Jahr] durch die Geschäftsführung
   Beschlussvorschlag: Der Jahresabschluss zum 31.12.[Jahr], der mit einem Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag von [Betrag] EUR abschließt, wird festgestellt.

3. Verwendung des Ergebnisses
   Beschlussvorschlag: [z. B. „Der Bilanzgewinn von [Betrag] EUR wird in Höhe von [Betrag] EUR ausgeschüttet und im Übrigen auf neue Rechnung vorgetragen.“ / „Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.“]

4. Entlastung der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr [Jahr]
   Beschlussvorschlag: Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt.

5. [z. B. Bestellung eines weiteren Geschäftsführers]
   Beschlussvorschlag: [Vorname Nachname] wird mit Wirkung zum [Datum] zum Geschäftsführer bestellt, [einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit].

6. [z. B. Zustimmung zum Abschluss des Mietvertrags über [Objekt] / Erhöhung des Stammkapitals auf [Betrag] EUR (notarielle Beurkundung in gesondertem Termin) / Beschluss über Gesellschafterdarlehen]
   Beschlussvorschlag: [Text]

7. Verschiedenes (ohne Beschlussfassung)

Hinweise

Unterlagen: Der Jahresabschluss zum 31.12.[Jahr] [mit Lagebericht], der Vorschlag zur Ergebnisverwendung sowie [weitere Unterlagen, z. B. Entwurf des Mietvertrags] liegen dieser Einladung bei [oder: liegen ab sofort in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsicht aus und werden auf Wunsch elektronisch übersandt].

Frist und Form: Diese Einladung wird mit einer Frist von [mindestens einer Woche / zwei Wochen] gemäß [§ 51 Abs. 1 GmbHG / § [Nummer] des Gesellschaftsvertrags] durch eingeschriebenen Brief versandt. Die Gegenstände der Tagesordnung sind hiermit gemäß § 51 Abs. 2 und 4 GmbHG angekündigt. Ergänzungen zur Tagesordnung können bis zum [Datum, mindestens drei Tage vor der Versammlung] schriftlich bei der Geschäftsführung beantragt werden; sie werden allen Gesellschaftern unverzüglich mitgeteilt.

Vertretung: Sie können sich durch einen anderen Gesellschafter oder durch einen zur Berufsverschwiegenheit verpflichteten Dritten (Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) mit Vollmacht in Textform (§ 47 Abs. 3 GmbHG) vertreten lassen. Ein Vollmachtsformular liegt bei. Die Vollmacht ist spätestens zu Beginn der Versammlung vorzulegen.

Teilnahme per Video oder Telefon: Gemäß § 48 Abs. 1 Satz 2 GmbHG kann die Versammlung ganz oder teilweise per Video- oder Telefonkonferenz abgehalten werden, wenn alle Gesellschafter sich damit in Textform einverstanden erklären [oder die Satzung dies vorsieht]. Bitte teilen Sie uns bis zum [Datum] per E-Mail an [E-Mail-Adresse] mit, ob Sie dieser Form zustimmen und ob Sie persönlich oder digital teilnehmen.

Beschlussfähigkeit: Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn [mindestens [Prozent] % des Stammkapitals anwesend oder vertreten sind / nach dem Gesellschaftsvertrag keine besonderen Anforderungen gelten]. Sollte die Versammlung nicht beschlussfähig sein, wird eine zweite Versammlung mit gleicher Tagesordnung einberufen, die unabhängig vom vertretenen Stammkapital beschlussfähig ist.

Verzicht auf Form und Frist: Sofern Sie auf die Einhaltung der Einberufungsfrist und -form verzichten möchten, können Sie dies durch Rücksendung der beiliegenden Verzichtserklärung tun. Dies ermöglicht gegebenenfalls einen früheren Termin.

Bitte bestätigen Sie den Erhalt dieser Einladung und Ihre Teilnahme bis zum [Datum] per E-Mail an [E-Mail-Adresse] oder telefonisch unter [Telefonnummer].

Mit freundlichen Grüßen

[Name] [GmbH / UG (haftungsbeschränkt)]


______________________________
[Vorname Nachname], Geschäftsführer


[______________________________
[Vorname Nachname], Geschäftsführer]

Anlagen:
– Jahresabschluss zum 31.12.[Jahr] [mit Lagebericht]
– Vorschlag zur Ergebnisverwendung
– [Entwurf Mietvertrag / Lebenslauf des vorgeschlagenen Geschäftsführers / Entwurf Darlehensvertrag]
– Vollmachtsformular
– Verzichtserklärung auf Form und Frist

Verteiler: alle Gesellschafter gemäß Gesellschafterliste vom [Datum]; Beschlussbuch der Gesellschaft

HINWEIS: Diese Vorlage von GründerX (gruenderx.de) ist ein unverbindliches Muster und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Vor der Verwendung an den Einzelfall anpassen und im Zweifel prüfen lassen.

Die vollständige Vorlage mit allen Abschnitten bekommst du nach Bestätigung deiner E-Mail-Adresse – als Word, PDF oder Text.

Wofür die Vorlage passt

  • Jährliche ordentliche Gesellschafterversammlung zu Jahresabschluss und Entlastung
  • Außerordentliche Versammlung, etwa bei Geschäftsführerwechsel, Kapitalerhöhung oder Krise
  • Wenn nicht alle Gesellschafter auf Form und Frist verzichten und die Einladung gerichtsfest sein muss
  • Einberufung auf Verlangen einer Minderheit nach § 50 GmbHG

Das steht drin

  1. 1.Briefkopf, Empfänger, Zustellweg
  2. 2.Ort, Datum, Uhrzeit und Form der Versammlung
  3. 3.Tagesordnung mit Beschlussvorschlägen
  4. 4.Hinweise zu Frist, Unterlagen und Vertretung
  5. 5.Hinweis auf Video- oder Telefonteilnahme
  6. 6.Hinweis auf Beschlussfähigkeit und zweite Versammlung
  7. 7.Anlagen und Unterschrift der Geschäftsführung

Das musst du wissen

  • Gesetzlich ist die Einladung durch eingeschriebenen Brief mit einer Frist von mindestens einer Woche zu bewirken (§ 51 Abs. 1 GmbHG). Die Satzung kann die Form erleichtern (E-Mail) oder die Frist verlängern; dann gilt die Satzung. Prüfe vor dem Versand, was eure Satzung sagt.
  • Jeder Beschlussgegenstand muss mindestens drei Tage vor der Versammlung angekündigt sein (§ 51 Abs. 4 GmbHG). Über nicht angekündigte Punkte darf nur beschlossen werden, wenn alle Gesellschafter anwesend sind und keiner widerspricht.
  • Die Frist läuft erst ab Zugang beziehungsweise ab dem Zeitpunkt, zu dem der Brief bei normalem Postlauf zugegangen wäre. Rechne mit zwei bis drei Tagen Postlaufzeit zusätzlich und dokumentiere den Versand (Einlieferungsbeleg).
  • Mängel in Einladung oder Ankündigung machen Beschlüsse anfechtbar, bei Nichtladung eines Gesellschafters sogar nichtig. Wer sicher gehen will, holt vorab die Verzichtserklärungen aller Gesellschafter ein (Vollversammlung, § 51 Abs. 3 GmbHG).

Stand Oktober 2026. Muster nach deutschem Recht; GründerX ist Software und leistet keine Rechts- oder Steuerberatung.

Wann brauchst du eine förmliche Einladung zur Gesellschafterversammlung?

Solange sich alle Gesellschafter einig sind, kommen GmbH und UG mit Umlaufbeschlüssen aus. Die förmliche Einladung wird nötig, sobald das nicht mehr der Fall ist: Ein Gesellschafter blockiert, ein Geschäftsführer soll abberufen werden, eine Kapitalerhöhung oder ein Investoreneinstieg steht an, oder die Gesellschaft steckt in der Krise und § 49 Abs. 3 GmbHG verlangt die Einberufung, weil die Hälfte des Stammkapitals verloren ist.

Auch die jährliche ordentliche Versammlung zu Jahresabschluss und Entlastung sollte förmlich einberufen werden, wenn mehr als drei Gesellschafter beteiligt sind oder nicht alle am selben Ort sitzen. Und wenn eine Minderheit von mindestens zehn Prozent nach § 50 GmbHG die Einberufung verlangt, muss die Geschäftsführung mit genau dieser Form reagieren. Die Vorlage liefert das Einladungsschreiben mit Tagesordnung, Beschlussvorschlägen, Fristhinweisen, Vertretungsregel und der Abfrage zur Videoteilnahme.

Was muss in die Einladung zur Gesellschafterversammlung?

Die Einladung ist das Fundament jedes späteren Beschlusses. Fehlt etwas, sind die Beschlüsse anfechtbar oder nichtig. Die Vorlage enthält alle Pflicht- und Praxisbestandteile:

  • Briefkopf der Gesellschaft mit Handelsregisternummer, Zustellweg per Einschreiben, Anschrift des Gesellschafters
  • Bezeichnung als ordentliche oder außerordentliche Versammlung und die Rechtsgrundlage (§ 49, § 51 GmbHG, Satzung)
  • Datum, Uhrzeit, Ort oder Videokonferenz-Plattform
  • vollständige Tagesordnung mit Beschlussvorschlag zu jedem Punkt: Eröffnung und Beschlussfähigkeit, Jahresabschluss, Ergebnisverwendung, Entlastung, Geschäftsführerbestellung, Zustimmungen zu Geschäften, Verschiedenes
  • Hinweis auf beigefügte oder ausliegende Unterlagen
  • Angabe von Frist und Form und die Ankündigung der Tagesordnung nach § 51 Abs. 2 und 4 GmbHG
  • Vertretungsmöglichkeit mit Vollmachtsformular
  • Abfrage der Zustimmung zur Video- oder Telefonteilnahme nach § 48 Abs. 1 Satz 2 GmbHG
  • Hinweis auf Beschlussfähigkeit und zweite Versammlung
  • Angebot der Verzichtserklärung auf Form und Frist
  • Unterschrift der Geschäftsführung, Anlagenliste, Verteiler

Die Beschlussvorschläge sind nicht Pflicht, machen die Ankündigung aber präzise und verhindern den Einwand, ein Gegenstand sei nicht ausreichend bezeichnet gewesen.

Einladung Gesellschafterversammlung Muster ausfüllen

Die Platzhalter sind in wenigen Minuten gefüllt, die Fristen brauchen Sorgfalt:

  • Kopf: Firma, Rechtsform, Anschrift, Amtsgericht und HRB; Empfänger laut aktueller Gesellschafterliste, für jeden Gesellschafter ein eigenes Schreiben.
  • Versammlungsart, Datum mit Wochentag, Uhrzeit, Ort mit Raum oder die Videokonferenz-Variante.
  • Tagesordnung: Bilanzstichtag und Ergebnis, Vorschlag zur Ergebnisverwendung, Namen der zu entlastenden Geschäftsführer, bei Bestellung Name, Beginn, Vertretungsbefugnis und § 181 BGB; nicht benötigte Punkte löschen, Nummerierung anpassen.
  • Hinweise: welche Unterlagen beiliegen, die Frist laut Satzung oder Gesetz, der Stichtag für Ergänzungsanträge (mindestens drei Tage vor der Versammlung), die Rückmeldefrist und E-Mail-Adresse für die Videoteilnahme, das Quorum aus der Satzung.
  • Anlagen: Jahresabschluss, Ergebnisverwendungsvorschlag, Vertragsentwürfe, Vollmachtsformular und Verzichtserklärung beilegen.

Rechne die Frist vom Zugang rückwärts: Tag des Zugangs und Tag der Versammlung zählen nicht, dazu zwei bis drei Tage Postlauf. Versende per Einschreiben und bewahre den Einlieferungsbeleg auf. Die Vorlage gibt es als Word zum Anpassen und als PDF zum Ausdrucken.

Häufige Fehler bei der Einberufung und ihre Folgen

Der häufigste Fehler ist die zu knappe Frist. Wer am Montag einlädt und am Freitag tagen will, verletzt die Wochenfrist des § 51 GmbHG, erst recht die oft längere Satzungsfrist. Folge: Jeder Beschluss ist anfechtbar.

Fehler zwei: Einladung nur per E-Mail, obwohl die Satzung schweigt. Dann gilt das gesetzliche Einschreiben, und ein Gesellschafter, der nicht erscheint, kann die Beschlüsse kippen. Fehler drei: Ein Gesellschafter wird gar nicht geladen, etwa weil die Gesellschafterliste veraltet ist. Dann sind die Beschlüsse nichtig, nicht nur anfechtbar.

Fehler vier: Beschlussgegenstände, die nicht angekündigt waren. Über sie darf nur beschlossen werden, wenn alle Gesellschafter anwesend sind und niemand widerspricht. Fehler fünf: die Einladung unterschreibt ein Prokurist oder ein einzelner Geschäftsführer, obwohl Gesamtvertretung besteht. Einberufungsberechtigt ist die Geschäftsführung in vertretungsberechtigter Zahl, bei Minderheitsverlangen nach § 50 Abs. 3 GmbHG die Gesellschafter selbst. Sichere dich doppelt ab: E-Mail vorab für die Terminabstimmung, Einschreiben für die Form, und bitte alle um die Verzichtserklärung, dann ist jeder Formfehler geheilt.

Rechtliche Grundlagen: §§ 49 bis 51 GmbHG

Die Gesellschafterversammlung wird von den Geschäftsführern einberufen (§ 49 Abs. 1 GmbHG), und zwar immer dann, wenn das Interesse der Gesellschaft es erfordert, insbesondere bei Verlust der Hälfte des Stammkapitals (§ 49 Abs. 3 GmbHG). Gesellschafter mit zusammen mindestens zehn Prozent des Stammkapitals können die Einberufung unter Angabe von Zweck und Gründen verlangen und bei Untätigkeit selbst einberufen (§ 50 GmbHG).

Form und Frist regelt § 51 GmbHG: eingeschriebener Brief, Frist mindestens eine Woche, Ankündigung der Beschlussgegenstände mindestens drei Tage vor der Versammlung. Die Satzung darf die Form erleichtern, etwa auf E-Mail, und die Frist verlängern; sie geht dann vor. Nicht ordnungsgemäß einberufene Versammlungen können nur beschließen, wenn alle Gesellschafter anwesend sind (§ 51 Abs. 3 GmbHG).

Seit dem 1. August 2022 erlaubt § 48 Abs. 1 Satz 2 GmbHG die Versammlung per Video- oder Telefonkonferenz, wenn alle Gesellschafter in Textform zustimmen; daneben kann die Satzung es vorsehen. Vertretung ist mit einer Vollmacht in Textform möglich (§ 47 Abs. 3 GmbHG). Die Anfechtungsfrist für Beschlüsse ist im GmbHG nicht geregelt; die Rechtsprechung orientiert sich an der Monatsfrist des Aktienrechts, viele Satzungen legen sie ausdrücklich fest.

Wann die Vorlage nicht reicht

Das Einladungsschreiben passt für die normale GmbH oder UG ohne Aufsichtsrat. Zieh einen Anwalt hinzu, wenn

  • die Versammlung einen Streit vorbereitet, etwa die Abberufung eines Gesellschafter-Geschäftsführers, die Einziehung eines Anteils oder den Ausschluss eines Gesellschafters; dort entscheidet jede Formalie,
  • Beschlüsse mit Beurkundungspflicht anstehen (Satzungsänderung, Kapitalmaßnahmen, Umwandlung); dann muss der Notar den Termin wahrnehmen und die Einladung darauf abgestimmt sein,
  • ein Gesellschafter verstorben ist und Erben oder ein Testamentsvollstrecker zu laden sind,
  • ein Gesellschafter im Ausland wohnt und die Zustellung per Einschreiben unsicher ist,
  • die Satzung besondere Einberufungsrechte für Investoren, Beiräte oder einen Aufsichtsrat vorsieht.

Bei einer Zweipersonen-GmbH mit Dauerstreit ist die Einladung oft nur der erste Schritt; die Beschlussfassung selbst sollte dann ein Anwalt begleiten. GründerX bietet mit dieser Vorlage ein Software-Muster und keine Rechtsberatung. Für die reguläre Jahresversammlung und unstreitige Beschlüsse reicht das Muster als Word oder PDF, zusammen mit dem Protokoll aus dieser Kategorie.

Häufige Fragen zu dieser Vorlage

Reicht eine E-Mail als Einladung?
Nur wenn die Satzung das ausdrücklich erlaubt. Ohne Satzungsregelung verlangt § 51 GmbHG den eingeschriebenen Brief. Praktikabel ist beides: E-Mail vorab und zusätzlich Einschreiben. Wenn alle Gesellschafter erscheinen und niemand widerspricht, sind Formfehler geheilt.
Wie berechne ich die Einladungsfrist richtig?
Die gesetzliche Mindestfrist beträgt eine Woche ab Zugang; viele Satzungen verlangen zwei Wochen. Der Tag des Zugangs und der Tag der Versammlung zählen nicht mit. Bei Einschreiben gilt die Einladung als zugegangen, wenn sie bei normalem Postlauf angekommen wäre, auch wenn der Gesellschafter sie nicht abholt.
Können Gesellschafter die Einberufung verlangen?
Ja. Gesellschafter, die zusammen mindestens 10 % des Stammkapitals halten, können die Einberufung unter Angabe von Zweck und Gründen verlangen (§ 50 Abs. 1 GmbHG). Kommt die Geschäftsführung dem nicht nach, dürfen sie selbst einberufen (§ 50 Abs. 3 GmbHG).
Darf die Versammlung per Video stattfinden?
Ja, seit dem 1. August 2022 ausdrücklich: Versammlungen können per Video- oder Telefonkonferenz abgehalten werden, wenn alle Gesellschafter in Textform einverstanden sind oder die Satzung das erlaubt (§ 48 Abs. 1 Satz 2 GmbHG). Die Vorlage fragt die Zustimmung in der Einladung ab.