Für Creator & Influencer

Influencer-Steuer-Check: Brauche ich ein Gewerbe?

Kreuze an, womit du Geld verdienst – du bekommst deinen persönlichen Fahrplan: Gewerbe, Fragebogen, Kleinunternehmer, Einkommen- und Gewerbesteuer. Nach den Regeln der Finanzverwaltung (Stand 2026). 1 kostenloser Check, nur E-Mail nötig.

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Womit verdienst du Geld?

Alles ankreuzen, was zutrifft – auch kleine Beträge.

Muss ich als Influencer ein Gewerbe anmelden?

Laut Finanzverwaltung erzielen Influencer, die regelmäßig mit Werbung, Affiliate-Links oder Plattform-Programmen Geld verdienen, in der Regel Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Dann meldest du beim Gewerbeamt ein Gewerbe an und gibst innerhalb eines Monats den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung über ELSTER ab.

Eine Mindestgrenze für die Anmeldung gibt es nicht. Ob du am Ende Steuern zahlst, ist eine zweite Frage – sie hängt vom Gewinn, vom Grundfreibetrag und von deinen anderen Einkünften ab.

Zählen PR-Pakete und Gratis-Reisen als Einnahme?

Ja, wenn du ein Produkt nach der Werbung behalten darfst. Angesetzt wird der übliche Endpreis abzüglich üblicher Preisnachlässe. Auch Gratis-Dienstleistungen gegen Werbung, etwa Hotelübernachtungen, zählen mit ihrem regulären Wert. Musst du ein Produkt zurückschicken, ist es keine Einnahme.

Kleinunternehmer, Einkommensteuer, Gewerbesteuer – was gilt 2026?

Kleinunternehmer bist du, wenn dein Umsatz im Vorjahr höchstens 25.000 € betrug und im laufenden Jahr 100.000 € nicht übersteigt; im ersten Jahr zählt die Grenze von 25.000 €. Einkommensteuer zahlst du auf den Gewinn, der Grundfreibetrag liegt 2026 bei 12.348 €. Gewerbesteuer fällt erst an, wenn der Gewerbeertrag 24.500 € übersteigt.

Häufige Fragen

Ab wann muss ich als Influencer Steuern zahlen?
Einkommensteuer fällt auf den Gewinn an, wenn dein gesamtes zu versteuerndes Einkommen über dem Grundfreibetrag liegt (2026: 12.348 €). Hast du zusätzlich einen Job, ist der Freibetrag meist schon verbraucht. Anmelden musst du die Tätigkeit unabhängig davon.
Brauche ich für TikTok-Geld ein Gewerbe?
Wer regelmäßig über Creator-Programme, Kooperationen oder Affiliate-Provisionen verdient, erzielt laut Finanzverwaltung in der Regel gewerbliche Einkünfte. Dann meldest du ein Gewerbe an und gibst den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ab.
Muss ich PR-Pakete versteuern?
Ja, wenn du sie nach der Werbung behalten darfst – mit dem üblichen Endpreis abzüglich üblicher Rabatte. Zurückgeschickte Produkte sind keine Einnahme.
Ist der Check kostenlos?
Ein Check ist kostenlos: E-Mail angeben, Fahrplan samt PDF erhalten – ohne Konto und ohne Zahlung. Weitere Checks und alle Tools gibt es im GründerX-Abo.

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